3. Forum Farbe 2010

15.11.2010, Reutlingen

3. Forum Farbe 2010
 

Wie viel Farbe braucht der Mensch?

Impressionen vom Forum Farbe 2010 in Pfullingen bei Reutlingen

Dass ein Malermeister den Veranstaltungsraum selber stellt, ist eher die Ausnahme, hat aber beim Forum Farbe 2010 genau den Reiz ausgemacht. 

NFB-Mitglied Roman Geiselhart und seine Frau Sabine Lang haben eingeladen und aus ganz Deutschland kamen die NFB-Mitglieder mit ihren Kunden. Das Konzept „Maler und Mehr“ erfuhr somit wieder ein weiteres Highlight. Mit Farbe und Gestaltung Kunden anzulocken und zu binden, ist Ziel und Verpflichtung des NFB Forums Farbe. Nach Hamburg 2008 und Essen 2009 war nun die Ziegelhalle in Reutlingen das Mekka der Farbe.

Vorstandsvorsitzender Tom Nietiedt fasste all diese Bemühungen in seiner Begrüßungsansprache  wie folgt zusammen (nfb Bild 3_0093.jpg): Unser Dank gilt unserem Mitglied Roman Geiselhart, NFB ist mittlerweile Deutschlands größter Malerbetrieb, NFB liegt voll im Trend von Netzwerkmarketing und farbiger Kommunikation.


Wie viel Farbe braucht der Mensch?

Auf diese interdisziplinäre Frage hatte die Feng Shui Expertin
Constanze Wohlfarth ein ganzes Bündel von Antworten (nfb Bild 4_0094.jpg). Besonders anschaulich zeigte Sie, wie sich Feng Shui aufbaut und auf welchem Wissen und welchen Erfahrungsgrundlagen es aufgebaut ist. Feng Shui ist mehr als eine Farbtonkarte des Lebens. Feng Shui ist Lebenskultur in Vollendung mit dem uns umgebenden Raum. Die fünf Elemente ergänzen sich im Farbkreis von Feng Shui zu einer Tonpalette der Harmonie.


Arbeitsplatz Zukunft

So lautete das Thema von Möbeldesigner Dipl.-Ing. Ingo Büge. Sein neuestes Stuhlmodell fand bei den Zuhörern großes Interesse. Neben der Licht- und Luftqualität spielt die Ergonomie des Sitzens die wohl entscheidendste Rolle, denn unsere Wirbelsäule ist wie unsere Mitarbeiter. Beide wollen ein Leben lang beschäftigt werden
Die Pausen dienten wie immer dem persönlichen Wohlfühlen, der Kontaktvertiefung und dem genussvollen Stillen des Appetits. All dies zusammen ist in Reutlingen, dank der Räumlichkeiten und des hervorragenden Caterings, bestens gelungen.
Was, wenn von außen nichts mehr geht Dr. Gregor Scheffler von der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft zeigte auf, wie wir heute sinnvoll von innen dämmen können. In all den Fällen, wo außen ein WDVS nicht möglich ist z. B. Grenzbebauung, Denkmalschutz oder bei knapper Kassenlage von Wohneigentumsgesellschaften, kann eine Innendämmung sehr sinnvoll sein. Sie kommt aber erst dann ins Spiel, wenn wie gesagt, außen nichts mehr geht.


Lust auf  Boden

machte Trendforscher und Energieeinsparspezialist Dr. Wolfgang Setzler. Er zeigte an vielen Gestaltungsbeispielen, wie die sechste Fläche im Raum als Ambienteergänzung genutzt werden kann. Anhand der Grafik zeigte er auf, was heute getan werden muss, damit wir morgen die Wünsche der Kunden erfüllen können (nfb Grafik 2.jpg). Convenience (Bequemlichkeit) spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle. Der zahlungskräftige Kunde will bei der Renovation einen kompetenten Partner und keine Streitigkeiten an den Gewerkegrenzen.


Hygienefarben, nein Danke!

So lautete das Credo von Dr. Stefan Kairies. Der Luftschadstoffexperte  vom Fördermitglied Caparol zeigte den zahlreich gekommenen Teilnehmern am Beispiel der Hygienefarben auf, dass nicht jeder neue Trend auch mitgemacht werden muss, insbesondere dann nicht, wenn wie im Fall der Hygienefarben durch wissenschaftliche Tests nachgewiesen wurde, dass sie im wahrsten Sinne außer einer falschwiegenden Sicherheit nichts bringen. 

Reutlingen war nicht nur wegen dieser Schlusserkenntnis ein lohnendes Event. Bei Live-Musik und klassischen Cocktails wurde dann über manch farbiges Erlebnis diskutiert. Wobei die Schlusserkenntnis darin lag, dass dem Rot eines wirklich guten Rotweins, so gut wie kein Maler oder keine Malerin wiederstehen kann. Kein Wunder, dass Stuckateur und Maler Hans-Dieter Jetter, ein erfahrener Kollege aus Stuttgart, spontan seinen Mitgliedsantrag stellte.

Nächste Veranstaltung

Kontakt

07841/ 68 168 68
info@n-f-b.de