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30 Jahre Erfolg

Ein Verbündeter der ersten Stunde war und ist es noch bis heute das Unternehmen Disbon, eine Traditionsmarke der Familie Murjahn. Allen voran der frühere Geschäftsführer von Disbon Erich Dietz.

Gemeinsam mit der Mega wurde dann 1988 die Gründung des NFB beschlossen. Diese Abkürzung bedeute in den ersten Jahren „ Norddeutscher Fachverband für Betoninstandsetzung“.


Sicher bequem wäre es gewesen diesen regionalen Verbund so zu belassen wie er war. Stattdessen aber, eher etwas unbequem und mit viel Arbeit verbunden, folgte man dem Mauerfall und machte daraus den heutigen NFB. Ein bundesweites Netzwerk von leistungsstarken Unternehmen, das sich fortan als „Neues Forum Baumangement e.V.“ bezeichnete. Betoninstandsetzung war inzwischen für unser Handwerk gesichert und so begann ebenfalls wieder etwas unbequem die Neuausrichtung des NFB.
Es wurden unter der Federführung von Klaus Hollenbach die Wiesbadener Cheftage gegründet. Gedankenaustausch, der von Vertrauen geprägt wurde ist bis heute ein wesentliches Standbein unseres Netzwerkes. Unter der mehr als zehnjährigen Regie von Tom Nietiedt und dem ebenfalls hinzugekommenen Geschäftsführer Dr. Wolfgang Setzler, den Rainer Stromberg in seiner Rede als ebenfalls  eher unbequem bezeichnete, wurde die NFB Akademie für die Schulung der Nachwuchsführungskräfte und das Forum Farbe gegründet. Beide sind heute feste Bestandteile des NFB.
Der damit verbundene Dank an Tom Nietiedt wurde von einem starken Applaus begleitet.

Auch heute ist unsere Arbeit, die nach Aussage von Rainer Stromberg sehr viel Spass macht, eher ein bisschen unbequem, denn die Mitglieder zahlen Beiträge und setzen Ihre kostbare Freizeit ein. „Ich bin stolz auf Euch und darauf dass ich diesem Netzwerk der Innovation vorstehen darf. In unseren aller Dank möchte ich einschließen die Leistung unserer Fördermitglieder. Ohne dieses persönliche Engagement wäre der NFB niemals das geworden was er ist, ein Aushängeschild in Sachen „farbiger Beruf“ mit Zukunft“.

„An ein Fördermitglied der ersten Stunde möchte ich nun das Wort weiterleiten. Wir sind gespannt auf Ihre Festrede und wir freuen uns auf weitere 30 Jahre mit Ihnen.“ Gepaart mit diesen Schlussworten gab er das Mikrofon an Dr. Ralf Murjahn, der von den Mitgliedern mit großem Beifall begrüßt wurde.

Wie bereits erwähnt, hatte Dr. Ralf Murjahn eine Mind-Map mit vielen positiven Hinweisen entwickelt und mit nach Hamburg gebracht. Dass das Malerhandwerk eine goldene Zukunft hat, im Vergleich des Edelmetalls zu bleiben, ist es fast eine platine Zukunft. Weiter macht Dr. Ralf Murjahn deutlich, dass wir zur Zeit in einer Welle der Nostalgie leben und uns gern stammhirnorientiert dem grünen Bereich der Vergangenheit widmen. „Ach die gute alte Zeit“. Wären da nicht die Herausforderungen der blaugefärbten Zukunft, so könnten wir uns getrost in das noch prall gefüllte Auftragskissen kuscheln. Wir müssen uns gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft stellen und Veränderungen als Chance verstehen. Nur wenn es uns gelingt, eine Aufbruchsstimmung im Handwerk zu regenerieren, können wir uns von liebgewordenen Gewohnheiten trennen. Will heißen, wir brauchen den Mut zur Veränderung und das Vertrauen in den Fortschritt. Eine der größten Chancen liegt deshalb in uns selbst. Wir dürfen nicht mehr nur bipolar in Gut und Böse denken oder in alten Feindbildern wie Ost-West oder Demokratie/Diktatur. Die Zukunft des Handwerks liegt vielmehr in einer multipolaren Betrachtung. 

  • Meisterqualifikation ist heute auf der Stufe des Bachelors angekommen
  • Kreativität und Komplexität im Handwerk werden zu Eintrittskarten für den Nachwuchs
  • Achtsamkeit, Wertschätzung und Selbstbewusstsein sind die Triebfedern des Handwerks im 21. Jahrhundert


Deutlich spürbar für alle brachte Dr. Ralf Murjahn den Dank zum Ausdruck für diese exklusive Partnerschaft im Neuen Forum Baumanagement.
Wir werden Sie auch zukünftig in den Bereichen Farbe, Lacke, WDVS und Bauchemie tatkräftig unterstützen.

Rainer Stromberg überreichte, in dem noch immer anhaltenden Applaus, Dr. Ralf Murjahn ein kleines hochprozentiges Geschenk und bedankte sich im Namen aller NFB-Mitglieder für diese kreative Reise in die Zukunft.

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Dr. Wolfgang Kuhn

Fachlich fundiert und mit schwäbischen Humor angereichert, präsentierte der Vorstand der Südwestbank die finanztechnischen Hintergründe der momentanen Entwicklung und brachte so ein wenig Licht ins Dunkel manch riskanter Geldanlage. Vertrauen in dabei nach wie vor eine persönliche Währung die keiner Kursschwankung unterliegen sollte.
Mit dem Besen der konsolidierten Gründlichkeit, fegte der erfahrene Finanzstratege so manche verstaubte Ansicht aus dem Portfolio der Meinungsbildung. Sicherheit und gleichzeitig hohe Rendite ist seiner Meinung nach etwas fürs Märchenkabinett. Wer dennoch sein Glück versuchen will, kann derzeit in einige ausländische Währungen bzw. Anleihen investieren. Doch Achtung, in Äquatornähe kann man sich leicht die Finger verbrennen.

 

Dennis Schneider

Den im Netz nach wie vor wabernden Begriffen wie Lügenpresse und Fake-News hätte der Pressesprecher der Landespolizei Schleswig Holstein am liebsten wortgewaltige Handschellen verpasst.
Unaufgeregt und plausibel nachvollziehbar zog der studierte Staats,- und Rechtswissenschaftler eine journalistische Bilanz. Lautstärke ist keinesfalls ein Bestandteil von Glaubwürdigkeit und die wahren Meinungsmacher der Zukunft befinden sich schon lange im weltweiten Netz. So gibt Bayern München nicht nur in der Bundesliga den Ton an sondern ist mit mehr als 60 Millionen Social-Media Kontakten auch der Tabellenführer der Meinungsbildung in Deutschland.

 

Dr. Viola Neu

Wer nun in Hamburg erwartete, dass unter dem Titel „Quo Vadis Deutschland“ eine glaubhafte Prognose über die zukünftige politische Entwicklung gezogen wird, der musste sich zuerst mit der Analyse der Vergangenheit beschäftigen. Dr. Viola Neu zeigte anhand vieler Hintergrundinformationen auf, wie der Souverän als Wähler alles andere als souverän entscheidet. Der Rechtsruck in der politischen Meinungsbildung ist dabei ebenso wenig ein deutsches Phänomen wie auch der Hang zur Renaissance des Völkischen.
Dass der dabei latente Wunsch zur Heimatverbundenheit durchaus über

alle Gesellschaftsklassen vorhanden ist, zeigte die Leiterin der Empirischen Sozialforschung der Konrad Adenauer Stiftung anhand einiger detaillierten Umfrageanalysen. Zu hoffen bleibt, dass die Berliner Protagonisten endlich verstehen, dass mit Absichtserklärungen und geplanten Studien keine erfolgreiche Landespolitik betrieben werden kann. Dass die politische Farbgebung dabei durchaus gewechselt werden kann, zeigen derzeit die Ergebnisse von Baden- Württemberg, wo ja bekanntlich Grün-Schwarz den Ton angibt. 

 

Nicolas Hött

führt seit 2015 in dritter Generation die Maler Hött GmbH in Trier. Nach Schulausbildung und Auslandsjahr in den USA trat er in den elterlichen Betrieb ein, absolvierte die Ausbildung zum Maler- und Lackierer und erwarb den Meistertitel in Stuttgart. 
Als Betriebswirt im Handwerk setzt er in seinem Betrieb unter anderem Schwerpunkte in Mitarbeiterentwicklung und Prozessoptimierung auf Baustellen. Seit Anfang 2016 beschäftigt er sich mit digitalen Geschäftsmodellen im Handwerk 2017 entwickelte er eine Plattform/App, die es Handwerkern und deren Kunden ermöglicht, digitale Empfehlungen zu generieren und zu versenden. Diese Lösung bietet die Möglichkeit, einfach und schnell neue Märkte zu erschließen.

 

Dr. Eva Brandt

Die Zeit hat die promovierte Wis-
senschaftlerin der Erwachsenenbildung nicht neu erfunden, aber den Betrachtungswinkel auf die Farben des Zeigers durchaus. Zeitmanagement ist in erster Linie eine Sache der Persönlichkeit. Denn bereits Prof. MacLean hat in den frühen 50er Jahren den Grundstein für diese Erkenntnisse der modernen Hirnforschung gelegt. Mit Hilfe des Structogram hat die sympathische Trainerin aufgezeigt wie rote Macher sich von den geselligen Grünen in ihrer zeitlichen Planung unterscheiden und welcher Terminkalender zum blauen Analytiker am besten passt.
Hektik ist somit eine Begleiterin der Unordnung und persönlicher Stress, oft das Ergebnis von gedachter Überforderung. Offen hingegen bleibt, wie
wir uns mit der von ihr ersonnenen Lotusstrategie von der zunehmenden
Geisel der Zeitknappheit befreien können. Tobender Beifall war der Lohn für einen Vortrag der Superlative. Das Geschenk für die Teilnehmer gab es im Anschluss in Form eines Buches oder als CD je nach Wunsch und farblicher Zuordnung.
Gott soll die Zeit erschaffen haben, dabei achtete er darauf, dass jeder von uns gleich viel davon hat.

 

Mathias Bucksteeg

Der neue Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Farbe –  Gestaltung – Bautenschutz führte die Mitglieder gekonnt um die Klippen einer Podiumsdiskussion. Seine unermüdliche Energie - die Teilnehmer immer wieder auf kurze und präzise Antworten zu bringen - hat er bestimmt in seinem früheren Job dem Verband der Wasser.- und Energiewirtschaft getankt.
Die Podiumsdiskussion ist ein adäquates Mittel, Zukunftsthemen zu beleuchten und zu hinterfragen. Deshalb haben die Mitglieder des NFB mit 89% einer Aufnahme dieses Kommunikationsinstrumentes  in die zukünftigen Programmgestaltung der Cheftage aufzunehmen. Allerdings mit der Auflage den Zeitrahmen etwas und die Themenvielfalt zu straffen.
Für den erfahrenen Kommunikator Matthias Bucksteeg waren die NFB Cheftage eine tolle Möglichkeit die ungefilterte Frontluft zu schnuppern. Er hat dabei gezeigt, dass er den Herausforderungen unserer farbigen Branche durchaus positiv gegenüber steht, wir müssen ihm nur einen tragfähigen Untergrund bieten.

 

Herausforderung gemeinsam meistern.

Unter diesem Motto haben die Mitglieder des NFB die spannenden Vertriebsthemen der Zukunft beleuchtet. Nach der „5-Finger-Methode®“ gegliedert und vorbereitet, wurde ein gemeinsamer Fragenkatalog erstellt, der in 5 Themenbereiche gegliedert war. Wir haben in Hamburg noch nicht auf alle Fragen eine Antwort gefunden und einzelnen Teilnehmern, vor allem die mit großem Rotanteil, waren die Ergebnisse noch nicht konkret genug. Dass der beschrittene Weg „die Herausforderung gemeinsam zu meistern“, gemeinsam mit unseren Partnern anzugehen, der zielführende Weg der Zukunft ist, zeigte die im Nachgang durchgeführte Analyse. 89% der Mitglieder haben sich für die Weiterführung dieses Weges entschieden. Unser Dank gilt an dieser Stelle den Teilnehmern und dem Moderator der Podiumsdiskussion, Mathias Bucksteeg.

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