NFB Cheftage 2014

30. - 31. Januar 2015, Berlin

Zukunft professionell gestalten

Zukunft professionell gestalten, so lautete das Motto der „NFB Cheftage 2014“ in Berlin. Diesem Motto folgten nahezu alle Mitglieder des NFB‘s und keiner hat die Reise nach Berlin bereut. Was die Referenten zu bieten hatten, war zum Teil oskarreif, um in der Sprache des Films zu bleiben. Teilweise war es eine vorweggenommene Berlinale des farbigen Handwerks.
 
Holger Fahrinkrug, ein erfahrender Chefvolkswirt verstand es brillant, Hintergründe der Euroentwicklung aufzuzeigen, die so nicht in den Gazetten zu lesen sind. Wir können nicht sicher sein, aber zufrieden. Und wie sagte doch Marcel Reich-Ranicki so treffend: „Geld macht nicht glücklich. Aber wenn man unglücklich ist, ist es schöner, in einem Taxi zu weinen als in einer Straßenbahn.“
 
Frauenpower pur, zeigte Karin Nietiedt. Als verantwortliche Managerin des firmeneigenen IT-Bereichs plauderte sie sozusagen aus dem eigenen Nähkästchen. Frauen verstehen es einfach besser, komplexe Zusammenhänge simpel darzustellen. Nur wer sich die Arbeit macht, sich in die Niederungen der Zusammenhänge zu wagen, wird auf den Olymp des EDV-Verständnisses kommen. IT ist sozusagen die Lebensader moderner Unternehmenskommunikation.
 
Prof. Ulrich Nagel ist ein Profi seines Faches. Der gelernte Maurer führte die Teilnehmer auf ausgezeichnete Art durch den Rohbau des Baurechts. Mit Meterstab und viel Humor schlug er so manche Eselsbrücke über noch fehlende Treppen hinweg. Auch ohne vorhandenen Bauzaun, lehnte er sich dabei zum Wohle der Anwesenden weit aus dem Fenster. Recht bekommt man dann am ehesten, wenn es rechtzeitig dokumentiert wird.
 
Die interne Mitgliederversammlung beschloss den aktiven Teil des ersten Tages. Ein festliches Menü gab dem Gedankenaustausch den kulinarischen Rahmen. Rainer Huke, der Geschäftsführer des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, konnte sich vor Ort überzeugen, dass Maler nicht nur was von Farbe verstehen.
 
Der zweite Tag begann mit einem Feuerwerk politischer Entwicklungsarbeit. Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung in Berlin gab in einem verbalen Spaziergang einen Überblick über die gerade neu beginnende Gründerzeit in Berlin. Wäre da nicht die teure Baustelle, könnte aus der Vogelperspektive eine durchaus positive Bilanz gezogen werden.
 
GroKo, das Wort des Jahres 2013. Dr. Marc Beise, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung, machte seiner Seele Luft und schrieb mit seiner wortgespitzten Zunge so manchen Kommentar in die Seelen der Zuhörer. Er zeigte auf, wie die SPD zur Zeit punktet. Offen ließ er dabei nicht nur den Ausgang des Geschehens. Er zeigte pointiert so manchen Hintergrund und Zusammenhang auf, der das politische Geschehen erst verständlich macht.
 
„Die Zukunft des Handwerks - genauer gesagt die des Maler- und Lackiererhandwerks - darf durchaus als positiv bezeichnet werden“, so Karl-August Siepelmeyer, der Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz. „Wäre da nicht der Mangel an Nachwuchskräften“, so Rainer Huke,  „könnten wir fast die Hände für einen Moment in den Schoß legen. Aber eben nur einen Moment, denn es gibt viel zu tun für Maler und Lackierer im Neuen Forum Baumanagement.“
 
„Berlin ist immer eine Reise wert, insbesondere dann, wenn sie von zwei so farbigen Tagen wie die gerade erlebten beim NFB begleitet wird.“ Mit diesen Worten des Dankes beschloss Tom Nietiedt als Vorstandsvorsitzender die Tagung und lud bereits zu den „NFB Cheftagen 2015“ ein, die wiederum in der letzten Januar-Woche, genauer gesagt am 29. und 30. Januar 2015 in Berlin stattfinden.

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